
Es gibt einen gewissen Punkt auf meiner Stimmungsskala. An diesem Punkt ist alles perfekt. An diesem Punkt fühle ich mich am wohlsten, habe die besten Einfälle, bin am kreativsten, komme am besten mit mir selbst klar und habe diesen leichten Anflug, diese Ahnung ich sei Nietzsches Übermensch.
Aber dieser Punkt ist so klein wie ein Stecknadelkopf. Nur ein winziger Punkt, auf dem man die Balance nicht halten kann. Ein bewusstes Erreichen ist schier unmöglich. Es passiert. Es ist einfach da. Wenn alles stimmt. Und wie oft stimmt schon mal alles?
Es ist ein Punkt, fernab jeder Euphorie, zwischen Tristesse und Depression gelagert. Zuckersüße Melancholie. Nur positiver. Noch vollendeter. Ein Punkt, so erhaben, dass er nicht einmal einen eigenen Namen trägt. Er ist der Zustand. Der Ultimative. Der Perfekte. Der Unnahbare. Und der Unerreichbare....nicht haltbar!
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