Freitag, 10. Dezember 2010

XY ungelöst!


Meine Eltern ließen mich früher nie Aktenzeichen XY schauen. Also, sie ließen mich auch eine Menge anderes nicht schauen, aber der schlagartig verschreckte Ton in der Stimme meiner Mutter, mit dem sie mich auf mein Zimmer schickte sobald Eduard Zimmermann den Bildschirm betrat bleibt mir in besonderer Erinnerung. Dort ging es ja um reale Verbrechen, die sich nicht in einer fiktiven Welt abspielten, sondern mitunter in der Sparkasse nebenan, in der ich am Weltspartag stolz meine münzvolle Knax-Spardose präsentierte. (Was sich schlagartig änderte, als die mal den Fehler machten und mir eine Dose mit passendem Schlüssel schenkten.)

Ähnlich besorgte Eltern sitzen wohl auch in der Filmredaktion der New York Times:

Finanzkrise – nichts für Kinder.

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