
Es gibt ja Menschen, die sich bevorzugt im real life aufhalten und uns, die Blogger, Facbooker & Twitterer, seltsam, wenn nicht mit Abscheu beäugen, gleich so, als hätten wir sie nicht alle beieinander und wären nicht mehr als bemitleidenswerter Haufen, der kein Privatleben und keine Freunde hat – okay, vielleicht ist das bei einigen so und auch ein kleiner Funken Wahrheit dran, aber wahr ist auch, dass viele von uns wahrscheinlich mehr Spaß haben, als all jene, die das Internet nur zum Emails schreiben nutzen und die “neuesten” Nachrichten aus der Zeitung erfahren. (Entschuldigt, aber ich muss mal kurz – gnihihimuahahaharr!).
Diese Menschen sagen dann gerne so Sachen wie “Ich habe ein richtiges Leben.” und meinen damit ihre drei Katzen Stella, Pupsi und Holger und ihre Beziehung, die einmal im Quartal vor dem Aus steht und sexuell vom "wöchentlich, nach dem Tatort"…(wenn überhaupt) dominiert wird. Dann stehe ich einfach nur daneben, beobachte, wie Holger, Stella & Pupsi auf ihr Sofa kotzt und denke “Ja, ne, is’ klar.”
Im Grunde ist es mir völlig schnuppe, ob mein Umfeld auch bei Twitter ist oder bloggt. Mir ist es wichtiger, dass sie ihre Unterwäsche regelmäßig wechseln und ein Deo benutzen. Prioritäten, Baby, Prioritäten!!
Es geht mir nur um eines, ihr armen internetverweigernden Wasserbeutel, ihr verpasst echt geilen Scheiß, während ihr das Katzenklo saubermacht und nachts im Auto vor der Wohnung eures Ex-Freundes kampiert (wenn ihr zumindest darüber twittern würdet oder es bei Facebook bildlich mit uns teilen würdet, ja dann…).
Im Grunde gibt es auf diesem Planeten nur zwei Sorten von Menschen: Die, die wissen, was ein Öpve ist und die, die es nicht wissen. Und seien wir ehrlich, ein Leben ohne Memes ist ein nicht lebenswertes Leben. Ich postuliere hiermit, dass Memes sogar Leben retten und die Suizidrate senken können. Denn, wie heißt es so schön: Lachen befreit.
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