Mittwoch, 8. Juni 2011

Die Toleranz bei Modesünden

Ob Karottenhose, Sandalen und darunter Socken, türkisfarbenes Shirt mit gelber Hose,.... Was einem zugemutet wird wenn man unschuldig durch die Straßen schländert ist grauenvoll! Zumal ich ja hier in Gibraltar sowohl den Style der Einheimischen, als auch den tausender Touristen ganz gut vergleichen kann...
Für mich stellt sich die Frage warum die Menschen fast keinen Wert mehr auf ihre Kleidung, oder die ihrer Kinder legen. Die Eltern versuchen ihren Kindern Tischmanieren beizubringen und ein großer Teil der Gesellschaft legt viel Wert darauf, dass sich die Jugendlichen heutzutage höflich verhalten und zum Beispiel älteren Menschen im Wartezimmer oder in der Bahn einen Platz anbieten. Ist ja alles schön und gut und ich möchte ja auch nicht behaupten, dass Manieren und Höflichkeit zu Unrecht ein wichtiger Bestandteil der Erziehung sind, ganz und garnicht, jedoch gehört für mich die Kleidung dazu.

Meiner Meinung nach kann man nicht behaupten, dass die Menschen von denen ich rede keinen Geschmack haben - Nein, sie geben sich schlicht und einfach keine Mühe, ihr äußeres Erscheinungsbild ist ihnen den Aufwand nicht wert. Vorallem Eltern interessieren sich nichtmehr wie ihre Kinder aus dem Haus gehen. Das kann zum einen geschmacklich total daneben sein, kann aber auch in eine andere Richtung ausschlagen. Immer mehr Jugendliche entscheiden sich morgens für das Schuloutfit zwischen Leggins, Shirt und High Heels oder einen knappen Minirock mit einem Top. Den Lehrern sollte es erlaubt sein Schülerinnen die mit so einem absolut unpassendem Outfit im Unterricht sitzten nach Hause zu schicken.
Bevor man das Haus verlässt sollte man einfach nochmal einen Blick in den Spiegel werfen und auch Eltern sollten nicht davor zurückscheuen ihre Kinder noch einmal zuückzupfeiffen um sich umziehen zu lassen.

2 Kommentare:

  1. ...muss grad lachen und fühle mich spontan in eine Zeit von vor... warte, ich muss rechnen... 27 Jahren zurückversetzt, als ich glaubte, mich richtig stylisch herausgeputzt zu haben und meine Mama mich nur ansah und den Daumen hob: "Zurück ins Haus, mein Fräulein!"

    AntwortenLöschen
  2. Und hätte man mir vor 15 Jahren gesagt, dass ich irgendwann einmal dankbar über diesen Zurückpfiff und es auch verstehen werde...ich hätte wie vor 15 Jahren meinen bockigsten und pupertärsten "Ihr seid so gemein" Blick aufgesetzt!
    Hach...unsere Eltern hatten so Recht und es ist ein gutes Gefühl, das zu verstehen! Ich glaube das ist dieses "Erwachsen" von dem immer alle reden ;-)

    AntwortenLöschen