Donnerstag, 28. Mai 2009

Mutitasking im Kühlschrank...

Ich hatte eben im Internet ein Video von Mario Barth entdeckt und muß sagen, er lässtert über uns Frauen ganz gewaltig (er ist witzig und ich seh ihn gerne, muss ich zugeben)...aber Männer sind wirklich keine Stück besser.
Das Verhalten der "Männer" hat nichts mit dem Alter zutun, sondern rein mit den Geschlecht. Das haben ja Tanja und ich bei ihrem Besuch, uns beide eingestehen müssen, nachdem wir unser Prachtexemplare der Gattung "Mann" verglichen hatten.
So dürfte unser Kühlschrank z.b. 1,80 m hoch und 60 cm breit aber nur 15 cm tief sein... so hätte er nur ein VORNE ,weil Männer in der zweiten Reihe eh nix finden. Schatz der Käse ist weg, nee ist er nicht, er liegt etwas weiter hinten. Da muss ich erst aufstehen und suchen kommen, um mit einem Griff den Käse zu schnappen. "Sorry Schatz, den hatte ich echt zu sehr versteckt, kein Wunder das Du den nicht gesehen hattest, der lang ja echt voll blöd weit HINTEN...tut mir echt leid".
Ich werde ab Heute auf das Verhalten meines Prachtexemplares der Gattung "Mann" besonders acht geben und Euch berichten, dass wird lustig ;-)


Tja, soviel zu Gattung "Mann" und nun zu uns... Wir können sprechen, zuhören, gleichzeitig auch noch darauf achten, dass das Essen nicht überkocht und den Film auf DVD verfolgen – unmöglich?
NEIN, Frauen können das... Haare fönen, parallel dazu hier tippen, denken, gleichzeitig ein Geschenk einpacken, Schuhe putzen und gedanklich den Inhalt des Kleiderschranks durchgehen - das mach ich mit links und 40 Fieber. Wir sind wirklich die wahre Meisterinnen im Multitasking und können mühelos mehrere Dinge gleichzeitig tun. Dank unserer beiden Hirnhälften, die so dicht vernetzt sind, dass Gedankenimpulse extrem schnell übertragen werden und das gesamte Gehirn beim Denken aktiviert ist. Während Männer beim Zähne putzen wie fest gewachsen vorm Waschbecken stehen und hochkonzentriert die Zahnbürste in ihrem Mund bewegen. Laufen Frauen durch die ganze Wohnung, kochen Kaffee, rasieren sich die Beine, zupfen die Augenbrauen, beladen die Waschmaschine, checken den Vorrat an Deospray, blättern in Arbeitsunterlagen und legen zudem noch die Dinge parat, welche der Mann eben noch vergeblich gesucht hat. Ich bin gerne Frau - auch wenn ich meist wenn etwas wichtiges ansteht... nichts zum Anziehen habe.
Hauptsache die Haare liegen (neuer Trick: nass in der Sonne trockenen lassen ! Ergebnis: Mega-Locken-Power) und ich schaue sonst Granatenmäßig aus. Euch einen schönen Abend! Ich geh mal die Zahnbürste und Pinzette schwingen.

Und ich muß wahrscheinlich kein Hellseher sein... das die Eine oder Andere Leserin, sich oder Ihren Mann wieder gefunden hat... gell Mädel´s ;-)

2 Kommentare:

  1. Sehr schön geschrieben, Lästerschwester. Aber aufgrund meines fortgeschrittenen Alters kann ich noch folgende Weisheit hinzufügen: die Frage "Schatz, wo sind die..." muss ins Frauendeutsch übersetzt werden. Sie bedeutet nichts anderes als: "bring mir mal die..."
    Und mein Beileid zu der Hochglanz-Designerküche: nach jedem Fingerabdruck den Putzlappen rausholen, oder?

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  2. Ja... Klavierlack verzeiht wirklich nichts ! Daher helfe ich auch meist freiwillig lieber beim Suchen, als das ich Fingerabdrücke wischen muss.
    Dominik weiß selbst nach 4 Monaten in der neuen Wohnung nicht, in welchem Schrank die Gläser sind. Bevor diese gefunden sind, müssen zuvor 3 andere Schranktüren betatscht werden...

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